Mai 9

Schritt für Schritt den Weg zu Erfüllung und Freiheit finden

Bewusstsein, Helfen, Lebensweg, Psychologie & Wachstum, Superhelden

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Alles Geld ist weg…

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Mein Herz rutschte mir in die Hose als ich die Email las.

Mir blieb für einen Moment die Luft weg und es fühlte sich an, als ob aller Sauerstoff in meinem Körper in Richtung Herz schoss um sicherzustellen, dass es weiterhin pumpt und ich nicht umfalle.

Meine Arme und Beine fingen an zu kribbeln.

“Überlebensmodus” dachte ich für einen Moment.

Ich musste die Email noch einige Male durchlesen. Unglaubwürdig überprüfte ich den Absender. Korrekt. Dann das Datum. Heute, im März 2015. Auch korrekt. Alle wichtigen Projektbeteiligten waren in die Email kopiert. Scheisse.

Mein nächster Gedanke war “Nicht schon wieder…! Wie konnte ich nur so leichtsinnig sein?”

Noch nicht einmal richtig begonnen, war das Projekt aufgrund großer, finanzieller Probleme meines Kunden vorzeitig abgebrochen worden. In einer kurzen Email wurde mir mitgeteilt, dass die Organisation über kein Geld mehr verfügt und ab hier und jetzt erstmal nichts mehr weitergeht.

Das Projektende war auch gleichzeitig das Ende meines eigenen, kleinen Architekturbüros. 2 Jahre in der Mache. 11 Monate harte Arbeit (mit dem kompletten Büro für diesen Kunden für ein Honorar von “0” US Dollar – ja, NULL) mit der Hoffnung auf mein bislang größtes Projekt hatte mir den Dolchstoß versetzt. Meine Ressourcen waren aufgebraucht, Mitarbeiter komplett demotiviert und ich nervlich am Ende.

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Wie alles anfing

Als ich vor fast 9 Jahren als Architekt anfing, hatte ich immer wieder einen bestimmten Gedanken vor Augen.

Ich wollte meine Aufgaben, meinen Tag und meine Projekte SELBST ENTSCHEIDEN.

Die Zeit verging und einige Jahre als Freiberufler und dann als Angestellter in einem großen Konzern, waren meiner Meinung nach genug, um nun mein eigenes Architektur- und Designbüro zu gründen – dachte ich.

Es war an der Zeit, mein eigener Chef zu werden. Die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

Denn, mein größter Traum war es, in meinem eigenen Porsche (ein 911 Turbo S) durch die Toskana zu fahren. Das Dach offen, die Sonne auf der Haut. Sogar die Farbe des Lacks und des Interieurs hatte ich schon ausgewählt – aussen weiss und innen ein leichtes grau mit blau.

Dann in schönen, alten Landhäusern übernachten und die kulinarischen Feinheiten der Gegend geniessen. All das wollte ich mit meiner Freundin teilen und einfach nur Spass dabei haben.

Spass beim Arbeiten und Spass im Privatleben. Ein Leben zu haben, von dem ich keinen Urlaub brauchte.

Das Dolce Vita, wie die Italiener es nennen.

Und klar, sind wir ehrlich: Ich wollte wissen, ob ich das Zeug dazu habe, mein Leben nach meinen Wünschen zu gestalten. Diese zu realisieren und voll auszuleben. (Und insgeheim dachte ich, wie abgefahren es wäre, wenn mich eines Tages eine Fremde oder ein Fremder – ein Kunde oder ähnliches – in einem Cafe wieder erkennen und ansprechen würde.)

Die Realität holte mich aber rasant ein. Ziemlich schnell musste ich feststellen, dass ich mich in meinem eigenen Büro an meine Kunden “versklavte”. Anstatt Selbstbestimmung war es Fremdbestimmung und anstatt mehr Zeit für die wichtigen Dinge war es keine Zeit mehr für wichtige Dinge.

So konnte es aber nicht weitergehen.

Die Selbständigkeit hatte einen hohen Preis – schlaflose Nächte, krasse Beziehungsprobleme und schliesslich der Bankrott, als der gewonnene Wettbewerb “einfach so” abgebrochen wurde und meinem kleinen Büro ca. 2,5 bis 3 Jahre Umsätze wegfielen.

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Das war der unausweichliche Wendepunkt

Die Realisierung, dass diese Form der Selbständigkeit für mich nicht funktioniert und sich mit meinen Lebensplänen und -vorstellungen nicht vereinbaren lässt, war sehr hart.

Die Frage und die Sehnsucht nach der Unabhängigkeit und Selbstbestimmung wurde immer größer!

Wie aber konnte ich das umsetzen? An etwas arbeiten, dass Mehrwert für oder in die Gesellschaft bringt, mich gleichzeitig aber nicht kaputt macht.

Dann hörte ich von meinem besten Kumpel Christian aus Berlin etwas völlig Neues.

Er zeigte mir, dass man mit Hilfe eines Online Businesses eine Form der Selbständigkeit aufbauen kann, die sich mit meinen Wünschen und Vorstellungen sehr gut deckte. Ich war ganz Ohr!

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Eine Reise von 1000 Meilen beginnt mit einem einzigen Schritt

Nachdem ich von Christian einiges gelernt hatte und meine bestehende Begeisterung für Psychologie und Menschen einbringen konnte wollte ich es genauer wissen. Ich probierte dann etwas rum und hatte meine ersten kleinen Erfolge damit.

Kleine Beratungsprojekte für Online Marketing.

Die dringendsten Geldsorgen konnte ich auf diese Weise Stück für Stück beseitigen. Magenschmerzen und meine schlaflosen Nächte wurden weniger und weniger. Was ein geiles Gefühl!

In dem Moment spürte ich, es war an der Zeit, mein eigenes Online Business aufzubauen. Das Ding richtig aufzuziehen und endlich mal an der Reihe sein!

Ich sah mich schon mit dem Porsche und meiner Freundin durch die Toskana heizen.

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Hochmut kommt vor dem Fall

Geblendet von den ersten kleinen Erfolgen, dachte ich, dass es auch so weitergehen würde.

Leider war das erste große Projekt kein wirklicher Erfolg. Viele Monate Arbeit, großes Vertrauen und finanzieller Aufwand seitens meines besten Kumpels (ja, er hatte mir hier kräftig unter die Arme gegriffen) resultierten in einem enttäuschenden Ergebnis. Es war ein etwas unglaubwürdiger Moment, als wir unser erstes Produkt in diesem Projekt veröffentlichten und nur einige Hunderte Euro dabei rauskamen.

Was hatte ich falsch gemacht? Nach der ganzen Recherche, den bisher erfolgreichen Online-Projekten und des hohen Aufwandes musste das Ding doch weg gehen wie warme Semmeln!?

ABER, Ich hatte die wichtigste Sache übersehen: Die Bedürfnisse unserer Zielgruppe zu verstehen.

Ich fühlte mich ziemlich bescheuert und orientierungslos. Allein und planlos. Emotional hatte ich mich von einem herkömmlichen Bürojob verabschiedet. “Mein eigenes Ding” zu machen war fast schon zu einem Mantra geworden.

Und meine Projekte im Online-Marketing zum Laufen zu bringen war mein oberstes Ziel. Umso schmerzhafter war also nun dieser Rückschlag.

Zu diesem Zeitpunkt gab es für mich aber kein Zurück mehr. Es gab nur eine Richtung und die war nach Vorne.

Ich ging zurück an die Recherche mit der Absicht, das nächste Projekt besser zu machen, den nächsten Kunden zufrieden zu stellen und den Code zu knacken.

Nach viel harter und langer Arbeit lernte ich endlich, wie man seine Zielgruppe am besten versteht.

Das nächste Projekt war ein voller Erfolg! Mein Kunde (ein großer Weinhändler) verdoppelte seine Verkaufszahlen innerhalb weniger Monate auf Basis meiner Arbeit und nachdem wir viel Schweiß und Blut in ein neues Online-Marketing gesteckt hatten.

WAS FÜR EIN SUPER GEFÜHL!

Der richtige Ansatz hatte sich gelohnt. Meine Methode zeigte Erfolge.

Und noch viel wichtiger – Durchhaltevermögen und Leidenschaft zahlten sich aus.

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Mein eigenes Ding machen – (Meine) Freiheit & Erfüllung

Online in der Toskana arbeiten(An meinem Business arbeiten, während eines 4-wöchigen Aufenthaltes in der Toskana…)

Auch wenn der Porsche noch nicht vor der Tür steht, ermöglicht mir mein Online-Business jetzt schon unglaublich viele Freiheiten. 

Die Möglichkeit, meine Arbeit von den verschiedensten Orten der Welt aus zu machen, ist ein unbeschreibliches Gefühl.

Wenn ich ein Skype Meeting habe und in einem grünen Garten mitten in der Toskana sitze und um mich herum die Weinberge die Sonnenstrahlen aufnehmen, dann spüre ich richtig, wie mein Körper diese Energie mit aufnimmt.

Oder wenn ich die zweite Hälfte des Jahres in Bali verbringe und nach einer Tasse Toraja-Kaffee (Bohnen von Sumatra, Indonesien) morgens um 7 kurz in den Swimming Pool springe, bevor ich einen Coaching Call mit einem meiner Consulting-Kunden aus Asien habe.

Dann spüre ich dieses Gefühl von frei sein und wirklich mein eigener Boss zu sein.

Am schönsten ist es aber, dass ich mein Leben komplett selbst gestalten kann und meine Geschichte andere Menschen inspiriert, eine ähnliche Reise anzutreten.

Eine Reise, bei der Du immer mehr lernst, mehr geben kannst und ein erfülltes Leben lebst.

Die Superhelden-Methode hat nicht umsonst ihren Namen. Ich bin der festen Überzeugung, dass Du genauso dein eigenes Ding machen kannst, wenn Du dich fest dazu entschliesst und deine Superkräfte, also deine Fähigkeiten einsetzt und in etwas Großartiges umsetzt.

Du bist dein eigener (Super-)Held!

Du hast es in der Hand. Heute. Hier und jetzt.

Auf deine Superkräfte
– Sebastian

 

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