Oktober 28

Detox der besonderen Art: Wenn Du zum Olivenöl Email sagst…

Fokus, Life Hacks, Psychologie & Wachstum

Wenn es soweit gekommen ist, dass Du die Gegenstände in deiner unmittelbaren Umgebung mit Namen aus der Online- und Digitalwelt bezeichnest…

…dann ist ein Digitaler Detox mehr als überfällig.

Es lag eine lange und anstrengende Woche hinter mir.

Zum Glück macht mir meine Arbeit Spaß dachte ich. Wenn ich jetzt auch noch einem Beruf oder einer Tätigkeit hinterher gehen würde, die mir nicht gefällt, dann wär ich ja doppelt gea….. .

Die Woche hatte es wirklich in sich. Vertragsverhandlungen mit einem neuen Coaching Kunden. Ein altes Projekt so langsam zum Abschluss bringen. Meine Studenten aus dem Online-Kurs betreuen und die Kurs-Inhalte updaten. Dann wurde ich gefragt, ob ich eine weitere Mastermindgruppe organisieren könnte, es gäbe dringenden Bedarf – ein ehemaliges Mastermind-Mitglied fand so großen Nutzen daran, dass er direkt nochmals einer meiner Mastermindgruppen beitreten will.

Die meiste Zeit in den letzten fünf Tagen habe ich am Computer und im Internet verbracht. Mein Business baut darauf, dass meine Kunden und Studenten einen Computer besitzen und im Internet unterwegs sind und das bedeutet, dass ich das auch bin.

Und zwar genau 41 Stunden waren es, die ich in den letzten 120 Stunden am Computer saß. Oft auch im Internet.

Mehr ist nicht unbedingt besser!

Dabei sind die ganzen Stunden am Smartphone und Tablet noch garnicht dazu gerechnet. 1,5 Stunden pro Tag mit Sicherheit.

Das macht ca. 8 h + 1,5 h = 9,5 Stunden pro Tag, die ich digitalem Wirrwarr und Bildschirmen ausgesetzt bin.

Ich weiß nicht, wie das bei dir ist, aber nach so einer intensiven Woche bin ich meistens platt. Freitagabends bin ich dann für nicht mehr viel zu haben. Mein Gehirn und meine Gedanken drehen sich mit 5.000 Sachen pro Sekunde um die eigene Achse. Alle Bilder und Eindrücke der Woche erscheinen vor meinem inneren Auge wieder.

Das war schon an ein paar Abenden diese Woche so, dass ich den Computer erst spät ausgeschalten habe und mit Pixeln vor den Augen ins Bett bin.

NO CAN DO, SIR!

Das ist nicht gut. Warum? Weil dein Gehirn dann keine Ruhephasen finden kann. Das kennst Du von dem Begriff DRIFT vielleicht noch. Dein Gehirn verarbeitet das erlebte nicht optimal beziehungsweise die Energie (wörtlich gemeint!), die in deinem Gehirn fliesst wird unverhältnismäßig aufgebraucht und eingesetzt.

Das bedeutet: ERSCHÖPFUNG, MÜDIGKEIT und sich AUSGELAUGT FÜHLEN.

Willst Du das? Ich nicht.

Studien zeigen, dass die meisten Menschen nach 5 Stunden produktiver Arbeit nichts mehr “leisten” können. Ich kann das absolut bestätigen. Die Effizient sinkt dramatisch und die geistige (und dann körperliche) Erschöpfung nimmt zu.

Bleiben wir aber beim Computer und dem Internet. Das Problem ist nicht nur das Flimmern des Bildschirms und dass dadurch dein Gehirn stimuliert wird. Das Problem ist vor allem, dass deine Gedanken kontinuierlich mit Daten, Fakten, Ideen, Farben, Photos, Tönen und so weiter gefüttert werden und Du dadurch nur sehr schwer runter kommst.

Du bist also unbewusst und unterbewusst gedanklich völlig vollgepumpt. Jede Email, der Skype Anruf, jede Werbung die auf einer Webseite aufblinkt, jede SMS und WhatsApp Nachricht, jede Facebook Benachrichtigung und jede Update-Erinnerung von deinem sch… MacBook löst einen neuen Reiz aus, bewirkt einen neuen Gedanken und speichert eine weitere Information ab.

Das ist zu viel, zumindest bei 8 Stunden am Tag und um 22:13 Uhr Abends, wenn man besser in einer angeregten Unterhaltung mit Freunden wäre oder in einem spannenden Buch liest.

Zumachen, abschalten und nicht hinschauen ist aber leider nicht so einfach, wie wir uns das wünschen. DENN, die Gesellschaft (Freunde, Kollegen, Kunden etc.) erwarten auch immer eine Antwort oder Reaktion.

ODER?

Oder ist das etwa nur in meinem und deinem Kopf? Vielleicht erwartet ja überhaupt niemand, dass man Abends um 20 Uhr noch Emails beantwortet, um 23 Uhr noch kurz auf Facebook zurückschreibt und alle WhatsApp Nachrichten des Tages beantwortet hat.

Vielleicht ist das ja alles nur in meinem Kopf? Oder in deinem?

Um das herauszufinden habe ich mich dem Digitalen Detox verpflichtet. Ein Konzept, das ich in etwas anderer Form von dem Autor und selbsternannten “Human Guinea Pig” Tim Ferriss gelernt habe.
Tim Ferriss hat einen Tag in der Woche, in der er nicht erreichbar ist. Weder über Email, noch Smartphone oder sonst irgend ein Medium. Nur eine Festnetzleitung mit einer Nummer, die nur engste Kontakte kennen, ist erreichbar für den schlimmsten Notfall.

Das habe ich mir mal zu Herzen genommen und selbst ausprobiert:

Jeden Samstag bleibe ich vom Internet fern, der Computer bleibt aus, das Smartphone ist nur auf Netzempfang falls mich jemand notgedrungen erreichen muss. Email, Facebook, Twitter und wie sie alle heißen bleiben in der Schublade und ich erlebe meinen vollen, WOHLVERDIENTEN DIGITALEN DETOX.

Sonntagmorgens fühle ich mich seitdem immer so pudelwohl und entspannt. Gedanklich befreit, nervlich stabil, locker und ohne Sorgen, dass ich doch noch was erledigen müsste.

In diesem Sinne, probiere es aus! Habe am kommenden Samstag deinen ersten (oder nächsten) Digitalen Detox und lass von allem, was aufgeladen werden kann, die Finger weg.

Stay tuned!
Sebastian

P.S. Falls Du wissen willst, welche deiner Aktivitäten dich voll in Fahrt und in den FLOW bringen, dann geht das hier. Die Methode ist natürlich kostenlos und für meine Leser in einer übersichtlichen und kurzen PDF zusammengefasst:

 

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